Vom Studentenzimmer ins Kreativ-Hub: 20 Jahre Maxomedia

Am 8. September 2016 feierte die Berner Fullservice-Agentur Maxomedia ihr 20-jähriges Bestehen und schaute dabei auf eine bewegte Zeit zurück. Gestartet als Zweimann-Betrieb in einem Studentenzimmer beschäftigt die Agentur heute 44 Personen. Von Anfang an setzte das Unternehmen auf crossmediale Kommunikationslösungen – was Mitte der 1990er Jahren ein revolutionärer Ansatz war.

Im Gründungsjahr der Agentur nahm das Internet gerade Anlauf, den Werbemarkt und das Verlagswesen umzukrempeln. Neue technische Möglichkeiten machten die Kommunikation zum Dialog. Die Werbung wurde vielfältiger und eroberte schrittweise die digitale Welt. Maxomedia setzt seit dem ersten Tag auf crossmediales Marketing und konnte dadurch in den letzten zwei Jahrzehnten nicht nur viel Erfahrung sammeln, sondern vor allem immer wieder neue Trends setzen.

Mit Tatendrang von Jugendlichen und Erfahrung von Erwachsenen
Dass Maxomedia auch in seinem 21. Bestehungsjahr immer wieder neue Wege beschreiten kann, dafür sorgt ein guter Mix an jungen, kreativen und erfahren Köpfen. So ist das damalige Gründungsmitglied Bernhard Herzig noch heute an Bord und steht der Agentur seit 2013 als CEO vor. «In der Anfangszeit hatten wir keinen konkreten Plan, wo wir in 10 oder gar 20 Jahren jemals stehen werden. Wir planten und bauten schrittweise», so Herzig. Das Durchschnittsalter der Mitarbeitenden ist auch heute noch unter 30 Jahre. Der jugendliche Tatendrang sorgt dafür, dass die Agentur in all seinen Jahren nichts an Agilität eingebüsst hat. Trumpf sind kurzen Wege zwischen Kreation, Entwicklung und Beratung, die durch den Co-Creation- und Co-Working-Ansatz ermöglicht werden. «Dadurch können wir viel Neues inhouse konzipieren und schnell agieren. Ein Vorteil, welcher von Kunden geschätzt wird», weiss Herzig.

Mit Kunden und Mitarbeitenden gefeiert
Gefeiert wurde im stadtbekannten Bierhübeli. Es passte ideal zum Anlass. Wie Maxomedia hat das Berner Traditionslokal trotz seiner langjährigen Geschichte nichts an Frische eingebüsst. Rund 55 Gäste fanden den Weg an die Neubrückstrasse. Sie begrüsste Bernhard Herzig, indem er Maxomedia mit einem Mosaik verglich. Wie ein Fliesenbild setzt sich die Agentur aus einzelnen bunten Steinchen zusammen. Mitarbeitende, Kunden sowie diverse Ereignisse machten die Agentur zu dem, was sie heute ist. Meilensteine im Bereich Awarding waren der erste «Best of Swiss Web Award» im Jahre 2005 und ein Löwe in Cannes 2013 in der Kategorie Cyber. Aber auch Mitarbeitende haben der Agentur ihren ganz  eigenen Stempel aufgedrückt. Dazu gehört auch Roman Hirsbrunner, heutiger CEO von Jung von Matt/Limmat, welcher mit Herzig zusammen die Agentur gründete.

Auch in Zukunft neue Massstäbe setzen
Maxomedia will vor allem qualitativ wachsen. Dazu gehört, immer wieder neue Themen zu setzen. «Wir sind im Bereich Interaction- und User-Experience-Design gut aufgestellt. Zudem arbeiten wir mit einem Partner an einem neuen Service, der Nutzungsdaten im Netz in Echtzeit auswertet. Dies eröffnet in Bezug auf die Kommunikation ungeahnte Möglichkeiten. Man gewinnt dadurch wichtige Informationen für die kurz- und mittelfristige Umsetzung der Content-Strategie. Wir werden also auch in Zukunft neue Massstäbe setzen. Damit uns dies immer wieder aufs Neue gelingt, müssen wir aber vor allem über Schnelligkeit und mutige Kunden verfügen. Wir haben beides», so Herzig.